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(Quelle: www.hr-online.de 08/2005)
Professor Kurt Landau vom Institut für Arbeitswissenschaft an der Technischen Universität Darmstadt: Repetitive Strain Injury, RSI, hat 4 Risikofaktoren, nicht nur Bildschirmarbeit (Computer), sondern auch allgemein bei ungünstiger Körperhaltung. Die Häufigkeit der Bewegung, die Bildschirmarbeit, die Häufigkeit der Maus- und Tastaturbewegung. Gerade bei CAD Arbeitern am Bildschirm Doppelklick tausendfach pro Tag, nach einigen Jahren folgen dann Schultererkrankungen, impeinchment Syndrom. Kleine Beschleunigungs- und Bremsbewegung bedeuten, dass das Hand- und Schultergelenk hoch beansprucht werden. Wenn es tausende Male am Tag geschieht, verzeiht es uns unser Körper nach einigen Jahren nicht mehr.
Deshalb werden sie übergangen, können nicht verheilen und werden zum chronischen Problem. Frau Reinecke arbeitet mit beim Forschungsschwerpunkt Schmerzforschung an der Darmstädter Universität:
"Wenn man sich stößt, merkt man den Schmerz und unterläßt die Bewegung, bei den hochrepetetiven Bewegungsabläufen ist es so, dass hochfrequente Bewegungsabläufe im Gewebe kleinste Muskelfaserrisse verursachen. Die dringen nicht ins Bewußtsein, senden aber trotzdem Schmerzinformationen aus."
Oft treten die Symptome dann erst nach Jahren auf. Stechende Schmerzen, sobald man die Computer-Maus in die Hand nimmt. Das Präventionsprogramm der Psychologen von der TU-Darmstadt setzt deshalb auf Schulung und zusätzlich auf Übungen.
"Es geht um ganz kurze Pausen 2 Minuten die RSI entstehung verhindern können."
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